Das Entgeltsystem im Krankenhaus

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Feb 062014
 

Der Abschlussbericht zur Weiterentwicklung des G-DRG-Systems für 2014 wurde im Dezember 2013 vom Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH (InEK) veröffentlicht. Einzelheiten zum Vorgehen bei der Pflege und der Weiterentwicklung des Systems sowie Informationen zu den Kosten und Leistungen der einzelnen DRG-Fallpauschalen werden dort dargestellt. Das G-DRG-System ist und bleibt ein „lernendes System“. Krankenhäuser, Fachgesellschaften, Verbände, Experten sowie Einzelpersonen aus Krankenhäusern und Krankenkassen haben zur Verbesserung der DRG-Klassifikation beigetragen.

Für das neue Vergütungssystem für Psychiatrische und Psychosomatische Kliniken (Pauschalierendes Entgeltsystem in Psychiatrie und Psychosomatik/PEPP) steht die verbindliche Einführung für 2015 noch in Frage. Trotzdem ist es auch hier wichtig, Erfahrungen aus der bisherigen Praxis in die Weiterentwicklung einfließen zu lassen.

Zu diesen Themen haben wir jetzt im Februar/März noch freie Seminarplätze:
– 19.02.14: „Stationäre Kodierfachkraft – tagesgleiche Leistungserfassung“
– 11.03.14: „PKMS: Ein erster Schritt zur Abbildung der Pflege in den G-DRGs“
– 12. + 13.03.14: „Kodierung in der Inneren Medizin“
– 17. + 18.03.14: „Kodierung in der Chirurgie“
– 18.03.14: „PEPP – Leistungsplanung und Budgetverhandlung“
– 19. bis 21.03.14: „Kodierung im DRG-System für Einsteiger“
– 24.03.14: „Kodierung: Pauschaliertes Entgelt Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP)“.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://seminare.caritas-akademie-koeln.de/default.aspx?pid=661402854&13047.

 

Pflegekomplexmaßnahmen-Score (PKMS) zur Abbildung eines erhöhten Pflegebedarfs

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Feb 182013
 

Eine „hochaufwendige Pflege“ in einem Akutkrankenhaus wurde bis vor wenigen Jahre in der Krankenhausabrechnung nicht berücksichtigt. Seit 2012 wird eine solche Pflege über den Pflegekomplexmaßnahmen-Score (PKMS) im Rahmen des DRG (Diagnosis Related Groups-Systems) vergütet. Durch den PKMS werden Aufwandspunkte ermittelt. Diese sind im Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) berücksichtigt. Der OPS „Pflege und Versorgung von Patienten 9.20“ ist seit Januar 2012 erlösrelevant.

Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass die PKMS-Erfassung hohen Schulungsaufwand, zusätzliche Dokumentation und ständige Praxisbegleitung erfordert. Zudem ist das Instrument kritisch zu werten. Trotz der Kritik ist der PKMS ein erster Schritt zur Abbildung von Pflegeindikatoren. Er kann als Basis dienen, um darauf aufbauend zu sinnvollen Abbildungen des Pflegeaufwands zu kommen.

Unsere Seminare zum Themenbereich DRG:
– PKMS: Ein erster Schritt zur Abbildung der Pflege in den G-DRGs: 12.03.13,
– Kodierung im DRG-System für Einsteiger: 13.-15.03.13,
– Kodierung in der Inneren Medizin: 11.+12.03.13,
– Kodierung in der Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Traumatologie: 18.+19.03.13.

Informationen und Anmeldung unter www.caritas-akademie-koeln.de > Seminare und Kurse.