Fortsetzung der Bildungsarbeit

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Apr 302020
 

Die Caritas-Akademie Köln-Hohenlind hat die Aufgabe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Einrichtungen des Gesundheitswesens fort- und weiterzubilden. Unter der Zielsetzung kontaktreduzierender Maßnahmen wurde der Bildungsbetrieb in den Räumlichkeiten der Caritas-Akademie bis einschließlich Sonntag, 3. Mai 2020, unterbrochen. Ab Montag, 4. Mai 2020, wird die Bildungsarbeit, die zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung dient, wieder aufgenommen (Stand: 02.05.2020).

Zur Infektionsprävention für Teilnehmer an Bildungsveranstaltungen wie der Mitarbeiter der Caritas-Akademie sind dabei eine Vielzahl von Gesundheitsschutzmaßnahmen getroffen worden wie zeitversetzte Anfangs-, Pausen- und Endzeiten der Bildungsveranstaltungen, Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, Wahrung des Abstandsgebotes, Schutzmasken­pflicht, regelmäßige Desinfektion von Tischen und Türklinken, getrennte Wege­führung und vieles andere mehr. Auch der Verkauf von Speisen und Getränken im Bistro ist mit Auflagen im Sinne des Infektionsschutzes verbunden.

Insgesamt soll dadurch gleichermaßen erreicht werden, dass Krankenhäuser, Arztpraxen, Heime, Sozialstationen und Hospize die aktuell dringendst benötigten, qualifizierten, Fachkräfte erhalten, aber dennoch für Teilnehmer und Mitarbeiter die Erfordernisse des Gesundheitsschutzes bestmöglich gewahrt werden.

 

Erreichbarkeit der Caritas-Akademie während der Aussetzung von Bildungsveranstaltungen

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Mrz 172020
 

Trotz Aussetzen der Bildungsveranstaltungen aufgrund der Erlasse der Landesregierung NRW bis einschließlich 3.5.2020 (aktueller Stand) ist der Empfang der Akademie weiterhin besetzt:

Montag bis Donnerstag: 8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag:                           8:00 bis 13:00 Uhr.

Melden Sie sich gerne, wenn Sie Fragen bzw. Klärungsbedarf haben: Telefon: 0221 / 468 600.

Update: Auswirkungen Coronavirus (SARS-CoV-2) auf die Caritas-Akademie Köln-Hohenlind

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Mrz 162020
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund verschiedener, zwischen dem 13. und 15. März 2020 ergangener, Erlasse der Landesregierung NRW hat die Caritas-Akademie Köln-Hohenlind GmbH spätestens ab 17. März 2020 die Akademiearbeit zunächst bis zum 19. April 2020 einzustellen. Als Akademie haben wir Verständnis für diese Entscheidung, auch wenn sie aktuell sehr viele Fragen und Folgeprobleme aufwirft, die jetzt noch nicht beantwortet werden können.

Von Seiten der Akademie kann ich Ihnen allerdings versichern, dass wir im Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Bildungsveranstaltungen im Rahmen unserer Möglichkeiten auf gute Lösungen hinarbeiten werden. Sobald mehr Klarheit besteht, werden wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufender Veranstaltung jeweils direkt informieren.

Mit der Bitte um Verständnis

Prof. Dr. Rochus Allert

Geschäftsführer

Caritas-Akademie Köln-Hohenlind GmbH

 Posted by at 09:57

Coronavirus – Aktuell keine Absagen von Bildungsveranstaltungen

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Mrz 122020
 

Aktuell finden alle Bildungsangebote der Caritas-Akademie Köln-Hohenlind wie geplant statt. Sollte sich die Lage ändern, wird die Situation neu bewertet. Dabei halten wir uns an die Empfehlungen der Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: Tagesschau.

Gerne verweisen wir bezüglich allgemeiner Informationen zum Coronavirus auf die Webseite des Robert-Koch-Instituts: RKI.
Für Hygieneempfehlungen bietet sich die Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung an: BZgA.

Intensivpflege und Anästhesie in der Caritas-Akademie studieren

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Feb 262020
 

Sowohl die bundesdeutsche Bildungslandschaft als auch das Gesundheitswesen befinden sich derzeit in einem rasanten Veränderungsprozess. Unter anderem werden dabei bisherige Berufsausbildungen in Studiengänge überführt. So ist seit Anfang des Jahres die Hebammen­ausbildung nur noch in akademischer Form mit dem Abschluss Bachelor möglich und auch Pflege kann ab sofort grundständig studiert werden.

Diesen neuen Herausforderungen stellt sich die Caritas-Akademie Köln-Hohenlind als eine der ersten Bildungseinrichtungen in der Bundesrepublik. Ab Wintersemester 2020/2021 wird „Intensivpflege und Anästhesie“ sowohl klassisch als Weiterbildung wie auch zusätzlich weitergeführt in Form eines Studiums mit dem Abschluss Bachelor angeboten. Beim Studium werden zusätzliche Kompetenzen vermittelt; es geht um das Arbeiten auf wissenschaftlicher Grundlage, es geht um Hinterfragung und Begründung bisheriger Praktiken, es geht um die Gewinnung neuer Erkenntnisse, evidenzbasiert und mit wissen­schaftlichen Methoden zur kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser Fachpflege. Hierfür wird mit der SRH Hochschule für Gesundheit in Gera eng und kooperativ zusammengearbeitet.

Das Studium ist praxisintegriert und umfasst 6 Semester (180 Credits). 2 Semester bzw. 60 Credits können dabei von der Pflegeausbildung auf das Studium angerechnet werden. Die Anforderungen der Weiterbildungsverordnung NRW zum Führen der Fachpflegebezeichnung sind ebenfalls mit berücksichtigt. Die Durchführung erfolgt in Blockwochen. Die Studien­gebühren belaufen sich monatlich auf 390,- €, d. h. monatlich zusätzlich 90,- € im Vergleich zur Teilnahmegebühr der klassischen Fachpflege-Weiterbildung, die üblicherweise vom Krankenhaus getragen wird. Zugelassen werden kann zum Studium, wer eine Krankenpflege­ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat und über eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife verfügt. Die Hochschulreife kann ggf. nach einer 3-jährigen Berufstätigkeit ersetzt werden durch eine bestandene Eignungsprüfung oder eine 1- bis 2-semestrige Zulassung zum Studium auf Probe.

Wir möchten darauf hinweisen, dass der Bachelorabschluss nicht automatisch zur Weiterbildungsbezeichnung „Fachgesundheits- und Krankenpflegerin bzw. Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie“ führt.

Ihr fachlicher Ansprechpartner in der Caritas-Akademie für den Studiengang ist Herr Oliver Klee. Er beantwortet gerne Ihre Fragen und stellt Ihnen bei Bedarf Inhalte aus dem Modulhandbuch vor (info@caritas-akademie-koeln.de). Anmelden können Sie sich gerne hier: ANMELDUNG.

Weitere Informationen: HIER.

Medikation im Alter – Risiken erkennen – Schäden verhindern – Pflege erleichtern

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Feb 172020
 

Arzneimittel haben gerade bei älteren Menschen einen tiefgreifenden Einfluss auf die gesamte Gesundheitsversorgung, die Mobilität, die Kognition, die Alltagsfähigkeiten oder die Selbstgestaltung des Lebens. Jedoch „macht die Dosis das Gift“. Ein und dasselbe Medikament kann bei demselben Menschen lebensrettend und in der nächsten Woche lebenszerstörend wirken. Dabei trifft es naturgemäß die Schwächsten: Bis zu 30 Prozent der Altenheimbewohner haben unerkannte arzneimittelassoziierte Erkrankungen. Jedes Jahr entstehen in Deutschland hochgerechnet viele hunderttausende Schädigungen, Stürze, Delirien, Demenzen, Magen-Darmerkrankungen, Ess- und Schluckstörungen, usw. – etwa die Hälfte davon wären vermeidbar.

In einem Einführungskurs, am 24. und 25. März 2020, lernen sie, wie Sie diese Unerwünschten Arzneimittelereignisse erkennen können. Sie üben den „klinischen Blick“ und Methoden, wie Sie die Ihnen anvertrauten Menschen vor Schaden bewahren und zur besseren Gesundheit verhelfen können.

Weitere Information und Anmeldung: hier

Das Bundesteilhabegesetz –neue Handlungsfelder für die Altenpflege am 04. März 2020

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Jan 072020
 

Nach nunmehr zahlreichen Neuerungen im Bereich der Altenpflege wird nun auch eine Änderung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) für die (teil-)stationäre Altenpflege relevant.

Am 1. Januar 2020 trat der weitreichendste Reformschritt des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Kraft: die Herauslösung des Rechts der Eingliederungshilfe aus dem SGB XII und Einfügung als Teil 2 in das SGB IX.

Für alle Anbieter der ambulanten, teilstationären und stationären Altenpflege birgt dies Risiken und Chancen. Risiken, da die Abgrenzung von Pflege und Eingliederung vor allem im Bereich der Assistenzleistungen unzureichend ist und die Gefahr besteht, dass die Begleitung auf die häufig kostengünstigere Pflegeleistung beschränkt wird. Chancen, weil eine Weiterentwicklung des Angebotes unter Hinzuziehung der Leistungen nach SGB V und XI eine ganzheitliche Förderung, neue Personalkonzepte und sogar eine Entlastung der Pflegekräfte ermöglicht.

Bringen Sie sich jetzt auf den neusten Stand des BTHG, zu Fachleistungen, Personenzentrierung und berechtigtem Personenkreis, Bedarfsermittlung und Vergütung!

Zur Ausschreibung und Anmeldung gelangen Sie hier.

 

Weihnachtszeit

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Dez 182019
 

Ein wunderschönes Weihnachtsfest und Alles Beste für 2020!

wünscht

Ihr Team der Caritas-Akademie Köln-Hohenlind

Die Reform der Pflegeausbildung – Informationsveranstaltung vom 28.11.19 in der Cartitas-Akademie Köln-Hohenlind

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Dez 042019
 

Das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe ist grundlegend für die zukünftige, qualitativ hochwertige Pflegeausbildung für die Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege.

Frau Prof. Hundenborn stellte in der Veranstaltung am 28.11.19 in der Caritas-Akademie Köln-Hohenlind die künftige Ausbildungsreform dar. Sie ist die Vorsitzende der Fachkommission zur Entwicklung von Rahmenlehr- und Rahmenausbildungsplänen für den Unterricht in der Pflegeausbildung und hat die Reform maßgeblich mitgeprägt.

Die Träger der Ausbildung im bundesdeutschen Gesundheitswesen erhalten in Zukunft eine Vielzahl neuer Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Neben einem geänderten Rahmen­lehrplan wird die praktische Pflegeausbildung neu ausgerichtet.

Folgende Änderungen gelten beispielsweise ab 2020

  • Das Pflegeberufegesetz beinhaltet das Krankenpflege- und Altenpflegegesetz
  • Alle Auszubildenden werden für zwei Jahre gemeinsam generalistisch ausgebildet
  • Bei der Ausbildung wird auf die Entwicklung von Kompetenzen gesetzt
  • Die Absolvierenden entscheiden, wie es im dritten Ausbildungsjahr weitergehen soll. Hierzu gibt es folgende Möglichkeiten:
    a) generalistisch (Abschluss Pflegefachfrau/-mann)
    b) mit der Ausrichtung auf Kinder und Jugendliche (Abschluss Gesundheits- und Kinderpfleger/in) oder
    c) mit Schwerpunkt Altenpflege (Abschluss: Altenpfleger/in).

Sechs Jahre nach Beginn dieser neuen Ausbildungsform wird evaluiert werden, inwiefern für die gesonderten Berufsabschlüsse weiterhin Bedarf besteht.

Die Fachkommission hat Rahmenpläne nach § 53 PflBG entwickelt, die die Ausbildungsstätten bei der Umsetzung in einen auf die Institution angepasste Ausbildungs­plan unterstützen sollen.